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Würmer

Maden/Spulwürmer

Symptome: z.B. Schatten unter den Augen, stetiges Bohren in der Nase, nervöses Benehmen, Mangel an Geduld beim Spielen und unruhiges Herumwälzen im Bett.

Eine Wurmerkrankung kann der Gesundheit empfindlich schaden. Sowohl die Oxyuren (kleine Madenwürmer, halten sich im Dickdarm auf) wie auch die Ascariden (Spulwürmer, halten sich im Dünndarm auf)) sondern giftige Stoffwechselprodukte ab, die der Körper aufnimmt. Dadurch verändert sich das Blutbild und das Allgemeinbefinden wird wesentlich beeinträchtigt.

Ascardiden (25-40 cm lange regenwurmartige Spulwürmer) gelangen durch Wurmeier, die durch Jauche gedüngtes Gemüse geschluckt werden, in den Körper. Diese entwickeln sich zu kleinen Larven, die durch die Darmwand in die Lunge gelangen, sich dort festsetzen und weiter entwickeln . Der Patient meint eine hartnäckige Bronchitis zu haben und doch ist die Ursache der Wurmbefall. Von den Luftwegen wandern die Würmer in den Darm. Erst 70 - 75 Tage nach der Wurminfektion sind Eier im Stuhl nachweisbar. Würmer können sich aber auch weiter im Körper verbreiten und unter Anderem auch eine schwere Gelbsucht hervorrufen.

Behandlung: Oma verabreichte jeweils regelmässig Rainfarn- oder Wermuttee. Liessen sich kleine Fadenwürmer feststellen, dann mussten die Kinder Milch trinken in der eine rohe Knoblauchzehe zerdrückt war. Wurde es nicht besser, machte sie damit auch Einläufe.
Heute werden oft Papaya-Produkte verabreicht (Papayasan). Das Ferment der Papayapflanze kann die Würmer regelrecht verdauen ohne dabei die Darmwand zu schädigen. Neben dieser Kur sollte man sich Eiweissarm ernähren. Im Weiteren sollte man häufig die Bettwäsche wechseln und täglich mit einem feuchten Lappen im Schlafzimmer abstauben, da die Wurmeier oft nachts den Körper verlassen und sich im warmen Bett wohl fühlen oder durch das "betten" im Zimmer verteilt werden. Durch Hand-Mundkontakt erfolgt erneut eine Ansteckung.
weitere Möglichkeiten:

- Einlauf mit Knoblauch
- rohes Sauerkraut (1 Löffel pro Tag)
- Wermuttee nüchtern am Morgen
- Heidelbeeren essen (1 Woche lang)
- Kürbiskernmehl mit Honig und Milch

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